Mythen des Alterns

Bei der Einführung des Konzepts des normalen Alterns möchte ich darauf hinweisen, dass viele zeitgenössische Bilder des Alterns im Allgemeinen negative Stereotypen älterer Menschen verstärkt haben. Bestimmte Bedingungen treten auf, aber ihre Prävalenz und Schwere wurden übertrieben.

Hier sind einige gängige Stereotypen des Alters.

MYTHOS #1: Alle alten Menschen sind gleich.

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REALITÄT: Bei älteren Menschen gibt es mehr Vielfalt als bei jeder anderen Altersgruppe.

MYTHOS #2: Die menschlichen Grundbedürfnisse älterer Menschen unterscheiden sich von denen jüngerer Menschen.

REALITÄT: Die menschlichen Bedürfnisse ändern sich nicht, wenn wir alt werden.

MYTHOS #3: Mehr als 50 Prozent der älteren Menschen sind senil (dh sie leiden unter Gedächtnis, Orientierungslosigkeit, bizarrem Verhalten)

REALITÄT: Etwa 80 Prozent der älteren Erwachsenen sind gesund genug, um ihre normalen Aktivitäten auszuführen.

MYTHOS # 4: Alle alten Menschen sind inkompetent.

REALITÄT: Viele ältere Menschen, selbst in den frühen Stadien der Demenz, können ihre Fähigkeiten behalten, Informationen, die sie erhalten, zu verstehen und zu schätzen und wichtige Lebensentscheidungen zu treffen. Körperliche Behinderungen werden oft fälschlicherweise mit intellektuellen Defiziten in Verbindung gebracht.

MYTHOS #5: Es gibt einen Mangel an Produktivität bei älteren Menschen.

REALITÄT: Während die meisten älteren Menschen nicht erwerbstätig sind, können sie wichtige Rollen als Großeltern, Betreuer, Freiwillige oder in bürgerlichen und sozialen Aktivitäten spielen.

MYTHOS #6: Alle alten Menschen leiden unter starrem Denken.

REALITÄT: Es gibt die Überzeugung, dass Älteste vor neuen Technologien wie der Nutzung von Computern und dem Internet zurückschrecken. Über 41 Prozent der >65 nutzen das Internet.

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MYTHOS # 7: Wenn Menschen älter werden, hört ihre Lernfähigkeit oft auf.

REALITÄT: Lernmuster können sich ändern und die Lerngeschwindigkeit kann abnehmen, aber die grundlegende Lernfähigkeit bleibt erhalten.

MYTHOS #8: Es ist einfacher, neue Dinge zu lernen, als sich an Dinge aus der Vergangenheit zu erinnern.

REALITÄT: Das genaue Gegenteil ist wahr: Es ist einfacher, sich an Dinge aus der Vergangenheit zu erinnern, als neue Dinge zu lernen.

MYTHOS #9: Vergesslichkeit deutet wahrscheinlich auf den Beginn einer Demenz hin.

REALITÄT: Gedächtnisverlust kann durch Medikamente, Erkrankungen oder durch Depressionen im Zusammenhang mit Lebensereignissen verursacht werden. Vergesslichkeit kann ein frühes Zeichen von Demenz sein, aber es bedeutet nicht unbedingt, dass bei einer Person Demenz diagnostiziert wird.

DIE GRUNDLAGEN

  • Was ist Depression?
  • Finden Sie einen Therapeuten, um Depressionen zu überwinden

MYTHOS #10: Jeder, der alt wird, entwickelt Demenz.

REALITÄT: Nur 6% -8% der Menschen über 65 haben Demenz und 1/3 der über 85-Jährigen haben einige Demenzsymptome.

MYTHOS #11: Alle alten Menschen werden depressiv.

REALITÄT: Die meisten älteren Erwachsenen sind die meiste Zeit nicht depressiv. Depressionen sind KEIN normaler Teil des Alterns, sondern eine Krankheit, die behandelt werden muss. Das Alter allein ist kein Risikofaktor für Depressionen.

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MYTHOS #12: Depressionen im späten Leben sind dauerhafter und schwieriger zu behandeln als Depressionen in jüngeren Jahren.

REALITÄT: Der Verlauf der Depression bei älteren Menschen ist identisch mit dem bei Jüngeren. Die Reaktion der Depression auf die Behandlung erscheint so positiv wie in anderen Lebensphasen.

MYTHOS #13: Depressionen im späten Leben sind typischerweise auf psychologische Faktoren zurückzuführen.

REALITÄT: Depressionen im späten Leben sind häufig mit körperlichen Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzerkrankungen, Diabetes und Hüftfrakturen verbunden. Wenn Pflegekräfte die Art und die verschiedenen Formen der Depression falsch interpretieren, suchen sie möglicherweise keine Diagnose und Behandlung.

MYTHOS # 14: Wenn eine ältere Person nicht depressiv aussieht, fühlt sie sich nicht depressiv.

Depression Essential Reads

REALITÄT: Depressionen verursachen häufig körperliche Probleme wie Energieverlust, Appetitlosigkeit und Gewicht, Schlafstörungen, sozialen Rückzug und Schmerzbeschwerden. Depression kann auch jemanden aufgeregt und wahnhaft machen.

MYTHOS #15: Wenn eine ältere Person deprimiert aussieht, muss sie sich deprimiert fühlen.

REALITÄT: Depressionen werden oft mit Apathie verwechselt, die sich nachweislich von Depressionen unterscheidet.

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