Ancient Pesto (Moretum)

Der römische Dichter Virgil war offenbar ein großer Fan von altem Pesto. Das Wort “Moretum” ist lateinisch und wird normalerweise als “Salat” übersetzt, aber Moretum ist überhaupt kein Salat. Zumindest ist es nicht das, was wir heute als Salat betrachten. Stattdessen ist es eher ein Dip.

In dem Gedicht “Moretum” erzählt Virgil die Geschichte von Symilus, einem Bauern, der sein Morgenmahl macht. Er macht zuerst das Brot, beschließt aber, eine Begleitung dafür zu machen. Virgil beschreibt dann den Prozess, durch den Symilus sein Moretum macht.

Pass the Garum, ein antiker römischer Food-Blog, bietet eine Zusammenfassung:

  • Symilus sammelt vier Köpfe Knoblauch, Sellerie, Petersilie, Rue und Koriandersamen.
  • Er mahlt den Knoblauch in seinem Mörser und Stößel und fügt Salz und Käse hinzu.
  • Dann fügt er Sellerie, Rue, Petersilie und Koriandersamen hinzu. Der Geruch ist so stark, dass er seine Augen wässern lässt.
  • Er fügt etwas Olivenöl hinzu, beendet die Mischung und schlägt etwas auf sein frisch gebackenes Brot.

Für das Rezept klicken Sie hier für die Version auf Delish. Und das Gedicht selbst ist sicherlich lesenswert – wenn auch nur für Kleinigkeiten wie dieses:

“Als er nach Hause kam, kam er mit schulterleichtem
Aber taschenschwerem, kaum jemals brachte er
das Fleisch der Stadtmärkte mit.
Die rötliche Zwiebel und ein Lauchbett
– Zum Schneiden, den Hunger nach ihm unterwerfen -,
Und Kresse, die einem mit beißendem Biss ins Gesicht schlägt,
Und Endivien und das Colewort, das
An den nacheilenden Wunsch nach sexuellen Freuden erinnert.”

– Virgil

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